Run your World – Verbinde Laufen (Joggen) mit dem Reisen und nutze es als Meditation

laufen meditation - laufen reisen

Neben dem Reisen laufe ich leidenschaftlich gerne. Es macht meine Seele frei, gibt mir frische Gedanken und lässt mich aufatmen.
Meine Leidenschaft zum Laufen hat sich erst über mehere Jahren hin entwickelt, denn ich habs nicht immer gern gemacht. Heute bin ich dankbar, dass ich zum Laufen gefunden habe.
In diesem Beitrag möchte ich dir daher über meine Lauf Geschichte berichten: wie es dazu kam, wie es sich entwickelt hat, was es mir heute alles bringt und wie ich es mit dem Reisen bzw. dem Sightseeing verbinde.

Meine mühseligen Anfänge im Laufen

Seit meinem Studium 2007 bin ich nun schon Läuferin. Doch damals war es vielmehr ein 30 minütiges leichtes Joggen. Ich war sonst nicht sonderlich sportlich. Ich litt, wie fast jede Anfang 20erin, an für mich zu viel Bauch und Hüftspeck. Das wollte ich weg haben und daher hatte ich mit dem Joggen begonnen. Es gab (leider) keinen anderen Grund dafür.



Viel Spass gemacht hat es mir zu der Zeit nie. Ich war schnell aus der Puste, war nicht sonderlich schnell, war träge und hatte danach immer irgendwelche kleinen Wehwehchen.
Zudem hat es nicht viel gebracht. 30 Minuten alle 4 Tage Laufen und sonst nichts weiter tun, davon nimmt kaum jemand ab! 😉

Das zog sich so über die Jahre hin.

Mit Ende 20 wurde Laufen zu meiner Leidenschaft

Laufen mir Reisen - Laufen Meditation - DenverEnde 20 stand ich bereits seit 5 Jahren fest in meinem Beruf. Im Laufen hatte sich nicht viel geändert.
Diese Wehwehchen und das schnelle aus der Puste kommen hatten jedoch eine andere Ursache und kamen nicht vom Laufen. Das habe ich erst mit Ende 20 bemerkt, als bei mir eine Schilddrüsenunterfunktion (Hashimoto) festgestellt wurde.
Seitdem nehme ich täglich Schilddrüsen Tabletten. Zeitgleich hatte ich angefangen, mich eine zeitlang komplett vegan zu ernähren.
Ich nahm plötzlich und innerhalb von 3 Wochen schlagartig 5 Kilo ab und ich fühlte mich richtig gut!
Mir wurde bewusst, dass mein schlechter Stoffwechsel Schuld an meiner Trägheit war.

Dieser Wandel übertrug sich auch auf das Laufen.
Ich wurde schneller, stärker, bekam mehr Elan und habe angefangen das Laufen zu lieben!

Laufen wird zu meiner Meditation

Vor zwei 4 Jahren habe ich darüber nachgedacht auf einen Halbmarathon zu trainieren. Umgesetzt habe ich das erst 2 Jahre später in Neuseeland – jedoch mit einem Marathon.

Ich habe 3 Monate intensiv auf den Marathon hin trainiert. So habe ich meine Distanzen beim Laufe allmählich verlängert und bin ca. 4-5 Mal die Woche gelaufen.
Die Zeit des Marathontrainings war extrem anstrengend. Ich habs teilweise verflucht und auch etwas gehasst. Vor allem die letze Zeit, als die Distanzen zwischen 20 und 32 km lagen und mein Tagesablauf sich fast nur noch um das Laufen drehte. Mehr zu meinem Marathon erfährst du hier.

Laufen als Mediation - Wellington New Zealand

Laufen in Wellington New Zealand – Wrights Hill fortress

Nach dem Marathon fühlte ich mich jedoch freier. Ich musste weiterlaufen, mir fehlte etwas wenn ich es nicht tat. Erst nachdem der Druck des Marathontrainings weg war, wurde mir bewusst, was Laufen mir eigentlich bedeutet.



Heute ist Laufen meine Mediation. Ich laufen so gern, einfach um abzuschalten. Meist gehe ich ohne Equipment wie Pulsuhr laufen, manchmal sogar ohne Musik oder Podcasts zu hören. Meinen Gedanke geben ich dann freien Lauf. So sammle ich neue und frische Ideen und vor allem lösen sich dann viel Anspannungen und Verspannungen in mir:
Wenn ich Nackenschmerzen bekomme, liegt es meist daran, dass ich zu lange gesessen habe und dann laufe ich. Danach geht es mir super!
Wenn ich während meiner Arbeit eine Denkblockade habe oder vor einem Problem stehe, gehe ich Laufen. Meist schießt die Lösung während des Laufens in meinen Kopf, spätestens aber danach unter der Dusche. Ich die Lösung nicht, sie kommt einfach.
Das Wichtigste für das meditative Laufen ist, dass du locker läufst, ohne Ablenkung (wie Musik) und dich ganz auf deinen Atem und dich selbst konzentrierst. So wird Laufen zur Meditation.

Laufen als Sightseeing beim Reisen

Meine Laufschuhe gehören auch auf meinen Reisen zum festen Equipment.
Sicher fragst du dich, wann ich das dann mache und ob ich nicht eher was anschauen will, wenn ich unterwegs bin? Genau das tue ich!
Ich verbinde das Laufen schon eine ganze Weile mit einer eigenen Sightseeing Tour:

  • In Wellington entlang der Waterfront oder auf den Mount Victoria
  • In Colorado zwischen zwei Ski-Städtchen
  • In San Francisco bis zur Golden Gate Bridge
  • In Chicago entlang des Chicago River
  • In Dunedin die steilste Straße der Welt hoch und runter und durch den botanischen Garten.
  • In Dubai auf entlang der Palm Islands
  • In Edinburgh vom Edinburgh Castle bis zum Arthur Seat
  • Im Tongariro Nationalpark von Mount Ngauruhoe bis zum Ende des Tracks
Laufen als Sightseeing - Dunedin Baldwin Street

Dunedin Baldwin Street – die steilste Straße der Welt

Das Beste ist: ich sehe so viel in so kurzer Zeit. Ich spare mir das Geld für einen Sightseeing Bus und bin danach sogar noch topfit!
Laufen kann man von überall, man muss es nicht groß planen, sondern läuft einfach los.

Ich erzähle dir das, weil ich dich inspirieren möchte, es vielleicht für dich auch mal auszuprobieren. Laufen kann dir so viel zurück geben. Alles was du brauchst, ist dein eigener Körper und eventuell ein paar Laufschuhe. 😉

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