Reiseblog Bilder optimieren: Nutze die Google Bildersuche für mehr Besucher auf deinen Blog!

bilder-optimieren-header

Weißt du eigentlich, dass Bilder in deinen Blogbeiträgen sehr wichtig sind? Sicherlich!
Und als Reiseblogger hat man einfach von Natur aus viele Bilder die man in Beiträgen präsentiert.
Aber weißt du auch, dass die Google Bildersuche ein sehr nützliches Instrument für dich bzw. deinen Blog ist? Nein?
Wenn deine Bilder gut optimiert sind, dann erscheinen sie in der Google Bildersuche und dein Blog bekommt somit auf natürliche Art und Weise mehr Besucher!

Nun ist aber so, dass die Bild-Optimierung oft schlichtweg vernachlässigt wird bzw. viele Blogbeitreiber oft gar nicht wissen wie sie ihre Bilder überhaupt optimieren sollen. Und daher widme ich mich diesem Thema in diesem Beitrag!

Also, was passiert genau wenn deine Bilder für die Google Suche optimiert sind?

Wenn dein Bild in deinem Beitrag für die Google Suche optimiert ist, dann erscheint es in der Google Bildersuche weit oben und beinhaltet aktuell 4 Links zu deiner Webseite:

Bilder in der Google Bildersuche

Dieses Beispiel stammt von meinem anderen Blog – wurschtelei.com. Dieser Blog hier ist noch etwas zu jung und meine Bilder erscheinen in der Bildersuche noch nicht so weit oben, daher habe dieses Beispiel gewählt.

Ich möchte damit auch nur den Sinn erklären: Viele Menschen suchen vor allem in der Bildersuche zuerst nach bestimmten Inhalten. „Sich ein erstes Bild zu machen“ bekommt dabei eine tiefere Bedeutung. Zum Beispiel im Bereich DIY, schaut man sich doch gern vorher die Bastel-Ideen an, bevor man den Artikel dazu liest. Beim Reisen holt man sich die ersten Inspiration durch ansprechende Bilder!
Gefällt einem das Bild, so klickt man darauf und liest den ganzen Beitrag.




Des Weiteren suchen viele Leute nach Bildern zu einem bestimmten Produkt und schauen sich unterschiedliche Varianten dazu an. Oder man sucht nach bestimmten Personen, Sehenswürdigkeiten in einer Stadt, wie das nächste Restaurant von innen aussieht, das Essen dort usw. Es gibt viele Gründe sich zunächst ein Bild anzusehen.
Du siehst also, die Bildersuche hat große Bedeutung und kann dir viel zusätzlichen Traffic bringen. Und daher solltest du auch deine Bilder in deinem Blog / Deiner Webseite optimieren, damit diese in der Bildersuche von Google erscheinen.

Bilder im Blog optimieren – Google Ranking Faktoren

Achte immer darauf, dass du passende und hochwertige Bilder verwendest. Mit hochwertig ist dabei nicht die Auflösung gemeint (dazu komme ich noch).
Vielmehr sollte das Bild zum Text passen und ihn unterstützen. Ein Bild sollte also sinnvoll eingesetzt werden.
Google hat (noch) nicht die Möglichkeit genau zu bewerten, wie „toll“ oder „schön“ ein Bild ist. Daher gibt es eben gewissen Ranking Faktoren für Bilder, die Google zur Bewertung heranzieht.

Die Google Bildersuche folgt einem anderen Ranking Algorithmus als der den wir für die „normale“ Suche kennen und worauf wir unsere Webseiten Inhalte optimieren. Das ein Bild in der Bildersuche weit oben gerankt wird, dauert zudem oft länger als im allgemeinen Suchalgorithmus. Aber es lohnt sich Bilder darauf zu optimieren.

Anbei möchte ich die Ranking Kriterien eines Bildes für Bildersuche nennen und erläutern. Die findest sie auch übersichtlich in dieser Info Grafik:

Infografik Bilder optimieren

Der Dateiname

Schon bevor ein Bild überhaupt ins Web geladen wird, fangen die Kriterien an.
So ist der Dateiname schon äußerst wichtig für das Ranking, da der Google Algorithmus hiermit „erkennen“ kann, worum es in diesem Bild geht. Das Bild sollte also nicht mit kryptischen Zeichen wie „xghdg43566“ versehen werden. Bereits hier solltest du dir die Mühe machen, das Bild entsprechen zu benennen und das Keyword des Bildes im Dateinamen zu verwenden und abzuspeichern.

Das Alt-Atribut

Aus dem Alt-Atribut kann und möchte Google auslesen, was der Inhalt des Bildes ist, worum es also in diesem Bild geht. Zwar wird der Algorithmus immer intelligenter, jedoch kann Google noch immer nicht alle Bilder „erkennen“ und weiß demnach nicht worum es geht. Hier hilft das Alt-Atribut.

Des Weiteren ist das Alt Attribut wichtig für die Barrierefreiheit im Netz. Es wird ausgelesen, wenn das Bild aus verschiedenen Gründen nicht geladen oder vom Betrachter nicht gesehen werden kann. Der Betrachter kann dann mit der Maus über das Bild fahren und das Alt-Atribut auslesen.




Des Weiteren kann ein sogenannter Screenreader einem sehbehinderten Menschen den Inhalt des Alt- Atributes vorlesen, damit er / sie weiß, was der Inhalt des Bildes ist. Ganz klar also, dass Google das Alt Atribut als wichtiges Element in der Bildersuche einstuft. Denn Google ist stehts bemüht die Nutzererfahrung innerhalb der eigenen Suchmaschine zu verbessern.

Der Titel

Ich hab jetzt schon oft auf anderen Ratgeber-Blogs gelesen, dass der Bild Titel nicht ganz so wichtig ist. Die Aussage ist etwas vage. Zwar bezieht Google den Title nicht so stark wie andere Faktoren ins Ranking mit ein aber wie oben in meinem Beispiel zu sehen ist, wird der Titel in der Bildersuche angezeigt. Wenn da also irgendwas Komisches steht, dann kann es passieren, dass der Klick-Anreiz für den Nutzer nicht da ist. Du verlierst so wertvolle Leser. Geb dir also auch beim Title des Bildes entsprechend Mühe!

Die Dateigröße und das Datei Format

Die Dateigröße sollte und kann auch möglichst gering sein – etwa 150 KB. Wenn du nicht gerade eine Webseite hast, auf der du deine Fotokünste unter Beweis stellst oder dein Fotostudio präsentierst, brauchst du im Web keine hochauflösenden Bilder und solltest sie immer fürs Web komprimieren. Viele Bildbearbeitungssprogramme bieten eine Komprimierung an. Zudem wirkt sich ein Bild mit einer geringen Dateigröße auch nicht negativ auf die Ladezeit deiner Webseite aus. Und auf eine geringe Ladezeit achtet Google eben auch.

Aus der Dateigröße schließt sich, dass du eben auch kein hochauflösendes Datei Format für deine Bilder auf deiner Webseite verwenden solltest. JPG, PNG und GIF Dateien reichen hier völlig aus.

Die Auflösung

Eine „ideale“ Bildgröße gibt es nicht. Deine Bilder sollten so groß sein, dass deine Leser sie problemlos betrachten und die Aussage erkennen können. Meine Bilder sind häufig nicht breiter als 1500 Pixel (px), was schon recht groß ist. Ich schau jedoch, dass ich die Bilder dann entsprechend fürs Web komprimiere. Denn große Bilder sorgen ja auch wieder für eine höhere Ladezeit, die man ja eigentlich vermeiden sollte/möchte.
Große Bilder ranken aber deutlich besser als kleine. Das kannst du ganz einfach von deinem eigenen Verhalten ableiten, wenn du nach Bildern in Google suchst. Bevorzugst du eher größere Bilder oder ganz kleine?
Auch ist es so, dass rechteckige Bilder besser ranken als quadratische, da es für unser Auge einfach die „natürlichere“ Form ist sie zu betrachten. Ein Seitenverhältnis von 4:3 oder 16:9 macht sich gut.

Die Umgebung zum Bild

Natürlich achtet Google nicht nur auf harte Fakten des einzelnen Bildes. Auch weiche Faktoren spielen eine Rolle. So auch die Umgebung zum Bild. Das heißt der Text um das Bild, die Überschriften und die Beschriftung / Bildunterschrift sind wichtig. Die Frage, die man sich hier stellen muss, passt das Bild zum Text (und umgekehrt)? Ist es relevant? Ist das Keyword sowohl in der Bildumgebung als auch im Bild selber enthalten? Oberhalb des Bildes sollte möglichst eine Zwischenüberschrift mit relevanten Keywords stehen.

Zur Bildunterschrift sei noch gesagt, sie muss nicht unbedingt sein. Viele Blogs verwenden sie nicht. Auch ich verwende die nur sehr selten. Dennoch ranken meine Bilder entsprechend gut. Hast du eine Art Magazin, dann kann es aber durchaus Sinn machen es zu verwenden. Auch als Zusatzinformation zum Bild macht es sich gut. Manchmal muss man auch aus rechtlichen Gründen eine Beschriftung / Bildunterschrift verwenden, um dort den Copyright-Vermerk anzugeben.

Exif-Daten

Die Exif Datei (exchangeable Image File Format) enthält Informationen zum Bild die von der Kamera erhoben wurden. Diese kann man auf dem lokalen Rechner einsehen:

Beispiel zur EXIF Datei - Bilder optimieren

Sie enthält also viele zusätzliche Informationen zum Bild, die von Google ausgelesen werden können. Mit Bildbearbeitungsprogrammen können diese Informationen noch zusätzlich bearbeitet und gespeichert werden.

Hochwertigkeit des Bildes

Je nach Thema deines Blogs und auch des Blogbeitrages kann es nun sein, dass du keine eigenen Bilder hast. Dennoch solltest du, wie schon beschrieben in jedem Blogartikel ein gutes, hochwertiges und relevantes Bild haben. Habe immer einen gewissen Anspruch an deine verwendeten Bildern, auch wenn du sie selbst nicht erstellt hast. Da Google nicht direkt bewerten kann, wie gut dein Bild ist, zieht es die Nutzererfahrung als Ranking Kriterium hinzu. Je öfter dein Bild auf anderen Seiten geteilt wird oder eine Kopie davon erstellt wird (die Urheberschaft liegt bei dir, vorausgesetzt, es ist dein Bild), desto höher wird dein Bild ranken.

Wo findest du Bilder, wenn du keine eigenen hast?

Bei Reiseblogs ist es relativ unwahrscheinlich, dass man keine eigenen Bilder hat. Doch es kann eben auch vorkommen. Mir geht es auch manchmal so, dass mir ein ganz bestimmtes Bild für einen Beitrag fehlt und dann greife ich ganz gerne zu externen Quellen.
Keine Angst, du musst keine teuren Stock Fotos kaufen. Es gibt auch einige gute Portale, auf denen du frei erhältliche Bilder bekommst. So wie diese:

  • https://www.pexels.com
  • https://pixabay.com
  • https://de.freepik.com
  • https://thestocks.im
  • http://thepatternlibrary.com
  • https://foodiesfeed.com
  • https://picjumbo.com

Achte dabei immer auf das Copyright und wie du das Bild verwenden darfst. Am Besten ist diese Lizenz Bestimmung:Bild Lizenz Bestimmung / Vorgabe - Bilder optimieren

Bei manchen musst du aber eben einfach die Quelle angeben. Das sollte aber auch kein Problem sein.

Bilder optimieren im WordPress Editor

WordPress macht es dir sehr leicht deine Bilder zu optimieren.

Den Datei Namen, das Format und die Dateigröße, musst du schon vorher optimieren. Alles Weitere kannst du innerhalb des WordPress Editor erledigen.
Sobald du ein Bild hoch lädst, kannst du unter Bild Details die Einstellungen zu Titel, Alt-Atribut, Beschriftung und Größe (Anzeigengröße) vornehmen:

Wordpress Editor Bilddetails - Bilder optimieren Das Thema Bilder Optimierung innerhalb deines Blogs, ist also schon eine ernst zunehmende Sache. Auch wenn dir diese Informationen zur Bilder-Optimierung vielleicht zu Beginn etwas viel erscheinen mögen, sobald du den Prozess verinnerlicht und du das ein paar Mal gemacht hast, wird es dir leicht von der Hand gehen deine Bilder zu optimieren. Irgendwann machst du das wie im Schlaf. 😉

Solltest du dennoch weiter Fragen haben, dir etwas unklar sein oder du einfach Feedback abgeben wollen, schreib mir einfach hier in den Kommentaren!

Schreibe einen Kommentar


Diese Website benutzt Cookies und Tracking-Pixel wie Google Analytics und Facebook Tracking. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies und Tracking-Pixel zu. Weitere Informationen zu den Datenschutzerklärungen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen