Top 10 things to do in Mount Cook Neuseeland die deinen Aufenthalt unvergesslich machen!

Der Mount Cook, von der Maoris Aoraki genannt, ist ein absolut magischer Ort auf der Südinsel Neuseelands. Mit 3.724 Metern ist er der höchste Berg Neuseelands und man kann ihn bei gutem Wetter von fast überall aus, auf der Südinsel, sehen. Von Queenstown ist der Mount Cook etwa 3 Stunden mit dem Auto entfernt.

In diesem Beitrag geht es weniger ums Bergsteigen, denn ein Aufstieg zum Mount Cook ist nur für Profis und auch nur mit einem ausgebildeten Guide erlaubt. Ich hab es also nicht gemacht ;). Vielmehr möchte ich mit diesem Beitrag zeigen, was du alles um den Mount Cook herum unternehmen und sehen kannst, ohne dabei viel oder wenig Geld auszugeben. Die schönsten Dinge sind umsonst! Wie schon geschrieben, es ist ein magischer Ort – die Tour dort hin, war voller Eindrücke und neben dem Milford Sound Great Walk, die Beste, die ich in Neuseeland unternommen habe.

Es gibt hier einfach so viel zu erkunden und echt tolle Wanderungen – von kurz, bis länger, bis lang. Und alles (fast) kostenlos. Was es alles gibt, was du alles unternehmen und anschauen kannst, das erfährst du jetzt hier in den Top 10 things to do um den Mount Cook:

#1 Mount Cook National Park

Allein der Nationalpark Mount Cook ist eine Sehenswürdigkeit für sich. Das ganze Flair drum herum stimmt einfach, auch wenn man da einfach nur auf der Wiese sitzt und beobachtet. Die Straße von Twizel bis zum Mount Cook bzw. zum Mount Cook Village – von wo aus alles startet, zieht sich und ist sehr kurvig. Immer wieder erhascht man den Blick auf den Mount Cook und dann verliert er sich wieder. Und jedes Mal schaut die Szene etwas anders aus. Also, auch wenn man einfach nur zum Village fährt, dort etwas herum läuft, einen Kaffee trinkt, Eis schleckt und einfach nur die Gegend auf sich wirken lässt, lohnt sich das! 🙂

Mount Cook Nationalpark

#2 Lake Punaki

Das erste Mal, als ich von Twizel zum Mount Cook Village gefahren bin, hat mich der Lake Punaki einfach umgehauen. Die Farbe des Sees ist so fantastisch blau. Besonders schön, ist der See im Frühling, nach der Eisschmelze, wenn viel Schmelzwasser vom nahegelegenen Gletscher in den See fließt. Denn Gletscherwasser hat eine ganz eigene Farbe. Auf den Weg zum Mount Cook Village gibt es ganz viele Look-Outs. Man hat also immer die Gelegenheit Fotos zu machen.

Lake Punaki Mount Cook

#3 Mount Cook Visitor Center

Willkommen im Mount Cook Village! Hier findet sich auch das Visitor-Center. Ich weiß nicht mehr genau, aber gefühlt, haben wir 5 Stunden darin zugebracht. Jeder hing seinen eigenen Interessen nach. Es ist super schön eingerichtet und man hat von hier schon einen besonderen Blick auf den Mount Cook.
Mount Cook Visitor CenterHier werden die Stories der Bergsteiger erzählt, zusammen mit originalen Ausstellungsgegenstände und aufschlussreichen historische Fotos. Das ganze Center ist sehr schön und ansprechend gestaltet. Hier findet man Tipps und Vorschläge, was man um den Mount Cook alles unternehmen kann, Einblicke in die Tier und Pflanzenwelt und auch für Kids ist das Visitor Center nicht langweilig.

#4 Kea Point Track

Dieser Track ist recht kurz und sehr einfach. Also auch für Kinder ideal. Vom Parkplatz aus, dauert es rund 1 Stunde. Am Ende des Tracks wird man mit einer tollen Aussicht auf den Mt. Sefton, den Gletschersee und natürlich dem Mount Cook belohnt.

Kia Point Lookout M Cook

#5 Hooker Valley Walk

Der Hooker Valley Walk ist einer der beliebtesten Tracks um Aoraki/Mount Cook. Er dauert etwa 3 Stunden für 10 km. Man kommt an einem Alpine Denkmal vorbei, entlang des Freda’s Rocks – die erste Frau, die den Mount Cook bestiegen hat. Weiter geht es über zwei große Hängebrücken, bis hin zum Hooker Gletscher, von man den wohl nähesten Blick von unten auf den Mount Cook genießen kann.Hooker Valley Track Mount Cook

#6 Mueller Hut Route

Wir haben uns für diesen Track eigentlich fest vorgenommen, ihn hoch zu laufen (joggen). Da es mir an dem Tag jedoch gesundheitlich nicht so gut ging, haben wir es nicht gemacht. Ich habe aber von vielen Leuten gehört, dass es sich lohnt und man von dort oben einen fantastischen Ausblick auf die umliegenden Berge hat. Der Aufstieg ist anspruchsvoll und man muss schon in guter Kondition sein. Hin und zurück, wird gesagt, dauerte es etwa 6 Stunden. Einige haben es auch schon in 4 Stunden geschafft.

#7 Blue Lakes und Tasman Glacier Walk

Statt eben die vorher beschrieben Mueller Hut Route zu laufen, haben wir an dem Tag den kurzen Walk zum Tasman Glacier gemacht. Man kann mit dem Auto zum vorgelegenen Parkplatz fahren, vom Village ist es etwas zu weit weg. Der Ausstieg ist relativ leicht und dauert etwa eine halbe Stunde. Man kommt vorbei an den Blue Lakes (die eigentlich jetzt grün sind) und klettert eine Steintreppe hinauf, bis zum Ausblickspunkt auf den Tasman Gletscher. Der Gletscher selber ist mit ziemlich viel Geröll bedeckt, so dass man ihn auch einfach für eine Steinlawine halten könnte ;). Aber der Ausblick ist dennoch sagenhaft!Tasman Glacier Mount Cook

#8 Das Hermitage Hotel Mt Cook

Ich habe leider kein eigenes Bild vom inneren des Hotels, aber dieses Bild trifft es!
Hermitage Hotel Mount Cook, Quelle: booking.com

Von hier aus genießt man einen fantastischen Blick auf die Berge. Gerade wenn es dunkel ist, ist es einfach romantisch schön! Ich wollte da irgendwie nicht mehr weg. 😉 Wir haben uns an dem Abend ein Buffet im Restaurant des Hotels gegönnt – für 60 NZD eigentlich recht erschwinglich. Man bekommt wirklich alles was man will. Gut, die Getränke muss man extra zahlen aber Wasser gibt es ja immer umsonst dazu.

#9 Griff nach den Sternen – Star Gazing Mount Cook

Von diesem Ereignis habe ich wirklich kein Bild und möchte es auch nicht einfach von irgendwo her ziehen. Wir haben nach unserem traumhaften Dinner, an der Planetarium Tour im Hemitage Hotel teilgenommen. Leider war die Stargazig Tour, also die Sterngucker Tour schon ausgebucht. Wir haben aber nach dem Planetarium Besuch unsere eigene Sternentour gemacht, weil wir einfach von den Eindrücken aus dem Planetarium noch so geflashed waren. Das Besondere an Neuseeland ist, dass durch die (noch) geringe Zivilisationsdichte, der Nachthimmel noch immer in seiner schönsten Pracht zu sehen ist. Und gerade in dieser Gegend, wo nur Berge um einen sind und kaum Zivilisation, sieht man die komplette Milchstraße. So intensiv und voll, habe ich sie noch nirgends auf der Welt gesehen.


 #10 Heli Adventures Mount Cook

Zu den vorher genannten, eher günstigen bzw. kostenlosen Sehenswürdigkeiten, gibt es auch noch weitere Dinge, für die man etwas Geld hinlegen muss. So auch die Heli Touren. Ich kann euch nicht sagen, ob sich das lohnt, da ich wirklich nur die günstigen bzw. kostenlosen Sehenswürdigkeiten mitgenommen habe. Aber ich habe schon beeindruckende Bilder gesehen und von anderen Leuten gutes Feedback dazu bekommen. Anders wie bei einem normalen Helicopter Rundflug bekommst du bei den Mount Cook Heli Adventures noch die Möglichkeit auf den Berghängen (nicht des Mount Cooks) und Gletschern zu landen und je nach dem, was du gebucht hast, auch kurz zu wandern (Heli Hike). Ausrüstung bekommt man dann natürlich vom Veranstalter und es ist immer ein Guide dabei.

Helicopter Tour Mount Cook

Wie hinkommen?

Der Mount Cook ist mit dem Auto sehr gut zu erreichen. Gut, der Mount selber nicht aber die Region. Ebenfalls kann man in Neuseeland super gut trampen bzw. hitchhiken. Gerade weil pro Tag so viele Leute zum Mount Cook hinfahren, findet sich sicher schnell ein Plätzchen für Hitchhiker, da bin ich mir sicher!

Ich glaube, es fahren auch Busse dort hin – der Intercity Bus fährt auf jeden Fall 1x pro Tag.

Wo übernachten?

Falls du im Mount Village übernachten möchtest, gibt es einige Möglichkeiten: Das YHA (Jugendherberge), die Mount Cook Backpacker Lodge oder eben einige Hotels. Sicher bevorzugst du eher die günstigsten Varianten – also das YHA und die Backpacker Lodge. Buche deine Übernachtungen hier am Besten 14 Tage im Voraus, gerade zu Saison Zeiten! Direkt am Parkplatz zum Hooker Valley, liegt auch ein schöner Camping Platz. Die Ausstattung der Toiletten und Duschen ist sehr gut. Alternativ kannst du auch in Twizel übernachten. Aber nahe des Mount Cook ist schon cooler.

Ich hoffe euch hat mein Bericht über den Mount Cook Nationalpark gefallen! Solltest Fragen oder Anregungen haben, schreib mir gern in den Kommentaren oder auf meiner Facebook Seite.

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